EINSTEIN ON THE BEACH

[…] „In Dortmund war das vor allem das Ensemble ChorWerk Ruhr – ein Chor von jungen Profisängerinnen und -sängern, die sich in den letzten Jahren auch durch ihre Produktionen für die Ruhrtriennale an die internationale Spitze gesungen haben, phänomenal sicher in Intonation und Rhythmus und dabei spielfreudig bis zur Waghalsigkeit. […]
Deutschlandradio Kultur, 24.04.2017, Ulrike Gondorf

[…] Hochachtung gebührt den Sängern Hasti Molavian, Ileana Mateescu und Hannes Brock, die die Gesangsnummern in Endlosschleifen und Längen, von denen Wagner nur träumen konnte, auswendig gelernt haben. Und den zwölf Sängern vom Chorwerk Ruhr, die mit der Präzision einer Atomuhr singen und den Schauspielern Bettina Lieder, Eva Verena Müller und Andreas Beck, die zu Text-Marionetten in sinnfreier Konversation werden. […]
Ruhrnachrichten, 24.04.2017, Julia Gaß

[…] Für ein Stück Musiktheater, noch dazu von solcher Länge, reichen schöne Bilder allerdings nicht aus. Schade für den Einsatz von Florian Helgath und das fabelhafte „ChorWerk Ruhr“, das vor allem in den wenigen Sequenzen, in denen sich die Musik aus ihren vorgestanzten Schablonen löst, ätherische Klangwirkungen erzielt.[…]
WAZ, Westfälische Rundschau, 24.04.2017, Pedro Obiera

[…] Die Sensation dieses Abends ist allerdings ganz gewiss eine rein musikalische. Das Chorwerk Ruhr zeigt sich mal wieder als ein Klangkörper der absoluten Luxusklasse. Mit welcher Präzision und überragenden Klangschönheit sie die kräftezehrende Konzentrationsleistung dieses Abends bewerkstelligen, verdient höchsten Respekt. Gleiches gilt für den Leiter des Ensembles Florian Helgath, der hier das Dirigat übernimmt und auch die Mitglieder der Dortmunder Philharmoniker sicher durch die endlosen Wiederholungen und minimalen Variationen der Partitur navigiert.
Der Abend zeigt auch, welche enorme kulturelle Leistungsfähigkeit das Ruhrgebiet hat, wenn es seine besten Kräfte bündelt. Chorwerk Ruhr, Dortmunder Oper, Dortmunder Philharmoniker und das Dortmunder Schauspiel sind allesamt Topensemble der Region. Gemeinsam schaffen sie hier eine Produktion, die locker auf internationalem Festivalniveau bestehen kann. Das ist die Messlatte, die die kommende Saison der Ruhrtriennale erst einmal erreichen muss. Und damit ist man auch beim wohl einzigen Wehmutstropfen des Abends: Das Dortmunder Opernhaus ist eigentlich viel zu klein für diese Aufführung, in der Bochumer Jahrhunderthalle würde sie noch einmal eine ganz andere Wucht gewinnen – dort gehört sie eigentlich hin. […]
Ruhrbarone, 24. April 2017, Honke Rambow

 

PETITE MESSE SOLENNELLE

Höchste Chorkultur

[…] Ein atemberaubendes Erlebnis höchster Chorkultur bescheren die 33 Profi-Sänger des „ChorWerk Ruhr“: Bewegender Ausdruck, perfekte Homogenität der Stimmen, penible Artikulation (das Kirchenlatein wird italienisch gesprochen, richtig bei Rossini), reiche Dynamik vom mehrfachen Piano bis zum Fortissimo. Die virtuosen Fugen wie im „Cum Sancto Spiritu“ singen sie „con spirito“, swingend-zügig und doch beseelt, nie klebrig, phänomenal die Durchhörbarkeit.

Ein Talent: Florian Helgath beherrscht die Kunst des Chordirigierens überragend. Mit lockerer Konzentration ruft er die Ergebnisse der Probenarbeit ab, inspiriert, begeistert seine Mitmusiker, vermittelt die Botschaft an Kopf und Herz der Hörer. Applaus in Erdbebenstärke.
04.02.2018, onetz (online), Peter K. Donhauser

 

Rossinis Verneigung vor dem lieben Gott

[…] Sicher in allen Epochen bis in die Neue Musik bestätigte ChorWerk Ruhr unter der Leitung von Florian Helgath auch mit Rossini seinen Ruf als Spitzenchor landauf, landab. Das 30-köpfige Organ besticht in allen expressiven Facetten durch sein absolut entschlacktes Klangbild: schwebend das Piano im „Christe eleison“, sanft ausgeleuchtet das „Sanctus“, drahtig gespannt und fest im Raum stehend das „Gloria“. Nicht nur an dem geradezu fröhlich tänzelnden Fugato erkennt man, wie geschlossen dieses Ensemble aus potenziellen Solisten geformt ist und jede Nuance des Dirigenten umsetzt. […]
12.02.2018, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Klaus Albrecht

CANTATE POUR LE TEMPS DE NOEL

Viele im Publikum haben eine Gänsehaut und manche Tränen in den Augen. Dieser Abend ist ein kleines Weihnachtswunder – eine ‚Epiphany‘.
Daniel Kaiser, NDR, 01.12.2016

Eine kleine Offenbarung.
Ilja Stephan, Hamburger Abendblatt, 02.12.2016

ORFEO ED EURIDICE

Natürlich hatten seine beiden Sängerpartnerinnen Anna Lucia Richter (Euridice) und Laura Verena Incko (Amor) gleichen Anteil am Erfolg, ebenso das ungemein klangvoll-sauber singende ChorWerk Ruhr und die akzentuiert aufspielende Hofkapelle München unter Rüdiger Lotter.
Matthias Corvin, General-Anzeiger Bonn, 07.11.2016

EARTH DIVER

Then ChorWerk Ruhr begins to sing the music of Heinrich Schütz, an early baroque cry from God from the anguish of the Thirty Years’ War, and you feel, to borrow a cliché, as though you have died and gone to heaven.
Shirley Apthorp, Financial Times, 24.09.2016

Die sich frei im Raum bewegenden 18 Sängerinnen und Sänger des ChorWerk Ruhr unter Florian Helgath, darunter zwei faszinierende Solistenpaare, machen Schütz‘ Musik begleitet von Laute, Bassvioline und kleinem Orgelpositiv zu Klanginseln der Glückseligkeit.
Ruhr Nachrichten, 23.09.2016

In der sublimen, niemals pathetisch oder gar forcierten Interpretation der 18 ChorWerk-Solisten, lassen einen diese Gesänge langsam der Realität entschweben, die einen dann aber sofort wieder einfängt und auf den Boden der Tatsachen zurückholt.
Sascha Westphal, Trailer, 23.09.2016

Kreisförmige Wiederkehr kennzeichnet auch die an Polyphonie des Spätmittelalters angelehnte Originalmusik von Nikolaus Brass, die das ChorWerk Ruhr unter Florian Helgath vokalisenhaft intoniert. Der Hauptbeitrag des fabelhaften, teils a cappella, teils von einer Continuo-Gruppe begleiteten, dabei akustisch effektvoll im Raum gruppierten und -verteilten Ensembles besteht freilich in sechs geistlichen Chören von Heinrich Schütz.
Markus Schwering, Kölner Stadt-Anzeiger, 23.09.2016

Es sang das ChorWerk Ruhr unter Florian Helgarth, sehr gut, sehr feingliedrig, entwaffend klar – wandernd im Raum, im Rücken des Publikums oder vis-à-vis, später auf dem Zentrum der Halle (einem gestaffelten Gerüst mit vier Projektionssegeln) oder, unsichtbar, außerhalb.
Westfalenpost, 22.09.2016

URBAN PRAYERS RUHR

Florian Helgath und das wieder grandiose ChorWerk Ruhr.
Stefan Keim, Deutschlandradio Kultur, 14.08.2016

Die Sängerinnen und Sänger des ChorWerks Ruhr unter der Leitung von Florian Helgath sangen mit höchster Präzision das serbisch-orthodoxe „Tebe Pojem“ und ein „Kyrie“ von Paestrina, „Enosh“ des ganz der romantischen Chormusik des 19. Jahrhunderts verhafteten Louis Lewandowski und das „hinduistische“ Sri Kamadchi Ampal.
Bettina Schack, Rheinische Post, 06.09.2016

Lieder aus den verschiedenen Religionen, vom ChorWerk Ruhr unter der musikalischen Leitung von Florian Helgath so prägnant wie beseelt vorgetragen, überbrücken und kontrapunktieren die Kapitel.
Andreas Rossmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.08.2016

Das großartige ChorWerk Ruhr übernimmt dann und trägt sechs Lieder vor aus verschiedenen Glaubesnrichtungen. Jedes einzelne dieser Lieder wird zu einem Erlebnis. Es verbreitet sich der Zauber einer einzigen vollkommenen Stimme, die sich teilen kann und wieder zusammen findet. Welch voluminöser Klangkörper ist dieses ChorWerk Ruhr. Welch einzigartigen Chor gibt es da in dieser Ruhrstadt.
Kees Jaratz, Zebrastreifenblog, 16.08.2016

CARRÉ

Die Chöre und Orchester interagieren miteinander, spielen mal abwechselnd, mal zu zweit oder zu dritt, aber immer punktgenau. Es ist eine große Leistung, ein derartiges klanglich-räumliches Erleben live zu vermitteln
Ansgar Skoda, Kultura Extra, 19.08.2016

The Bochum Symphony and ChorWerk Ruhr were divided into four ensembles and situated on platforms in the room’s four corners and amplified. Each had an excellent conductor, with the lead being the charismatic Rupert Huber, sporting shaved head and Mr. Natural beard.
Marc Swed, The Los Angeles Times, 18.08.2016

Bewundernswert, dass man den Interpretationen die immensen Koordinationsschwierigkeiten zwischen den vier räumlich weit getrennten Gruppen nicht anhörte. Dafür sorgten an den Dirigentenpulten Rupert Huber, Florian Helgath, Matilda Hofman und Michael Alber, die nicht nur den bizarren Klangkosmos des Werks zum Klingen brachten, sondern auch die Reize des Raumklangs spürbar werden ließen.
Pedro Obiera, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 19.08.2016

MOZART REQUIEM – SIEBEN KLANGRäUME

Wenn es einen Gott gäbe, er würde sich freuen über einen solchen Abend.
Stefan M. Dettlinger, Mannheimer Morgen, 23.07.2016

DER GESANG DER NACHTIGALL

Ein Hörgenuss der Extraklasse folgt: Ein facettenreicher ausdrucksstarker Gesang mit perfekter Feinabstimmung in buchstäblich allen Lagen, ein virtuoses wie einfühlsames Flötenspiel und eine fesselnd vorgetragene, bezaubernde Geschichte. Diese, von allen Beteiligten märchenhaft präsentiert, entlockte dem begeisterten Publikum in der Paterskirche Bravorufe und stehenden Applaus.
Gabriele M Knoll, Westdeutsche Zeitung Kempen, 21.06.2016

Wenn moderne Musik so exzellent dargeboten wird wie beim letzten Konzert in dieser Saison in der Reihe „musica antica e viva“, kann sie auch ein zunächst spürbar skeptisches Publikum rückhaltlos fesseln. Die mehr und mehr faszinierten Zuhörer in der ausverkauften Paterskirche feierten nach der rundum gelungenen Wiedergabe von „The Nightingale“ – Musik zu dem Märchen „Die Nachtigall“ von Hans Christian Andersen alle Mitwirkenden enthusiastisch.
Heide Oehmen, Rheinische Post Kempen, 21.06.2016

Das ChorWerk Ruhr läuft im zweiten Teil zu Hochformen auf. Florian Helgath, der Dirigent, hat diese 29 Sängerinnen und Sänger wirklich sehr gut im Griff und sie singen mit großem Ausdruck und hoher Präzision […].
Meinolf Bunsmann, hr2 Frühkritik, 30.09.2016

Die dreißig Mitglieder des gemischten Chores, der 1999 gegründet wurde, hatte hör- und sichtbar ihr Vergnügen an „Le Chant des Oiseaux“ des französischen Renaissance-Meisters Clément Janequin. Unter der animierenden Leitung von Florian Helgath entstand ein ausgewogener Klang der vier Stimmen […]. Der Chor widmete sich der kniffeligen Partitur mit temperamentvollem Einsatz, gleichsam Bilder des kaiserlichen Gartens, des prächtigen Palasts und der gestelzten Hofgesellschaft zeichnend.
Klaus Trapp, Echo, 01.10.2016

Zur Freude der Zuhörer präsentierte sich ein aus 30 Mitgliedern bestehender Chor mit professionell ausgebildeten Stimmen. Unter der Leitung des Dirigenten Florian Helgath entwickelten die Sänger eine enorme stimmliche Strahlkraft, verbunden mit lupenreiner Intonation.[…] Es war schon erstaunlich zu hören, mit welcher Lebendigkeit und gesangstechnischer Brillanz diese alte Musik vorgetragen wurde. Die Darbietungen wirkten nie langweilig oder statisch.
Peter Tölke, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 05.10.2016

Der NRW-Spitzenchor wurde seinem Ruf gerecht: Im ausverkauften Martin Luther Forum Ruhr brillierten die 20 Sängerinnen und Sänger vom ChorWerkRuhr unter dem Dirigat von Florian Helgath bei ihrem Konzert „Der Gesang der Nachtigall“.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung Gladbeck, 05.10.2016

DE MATERIE ON TOUR – NEW YORK

And this performance – featuring two fine solo singers; the impressive eight-member ChorWerk Ruhr; a roster of dancers; and the brilliant International Contemporary Ensemble, expanded with extra players – was colorful, exciting and, during reflective episodes, raptly beautiful.
Anthony Tommasini, The New York Times, 23.03.2016