Enigma


Beat Furrer (*1954)
Enigma I-VII für gemischten Chor a cappella

Giovanni Gabrieli (1555/57-1612)
Motetten aus „Sacrae Symphoniae“:
Miserere mei Deus á 6, Liber I Nr. 4
Exaudi me Domine, Liber II Nr. 30
Hoc tegitur, Liber I Nr. 23
Misericordias Domini á 8, Liber I Nr. 12
Jam non dicam vos servos á 8, Liber I Nr. 15
aus „Sacrarum symphoniarum continuatio“:
Ego rogabo patrem á 6

Antonio Lotti (1666-1740)
Crucifixus à 8

Termine

Do3.10.2024 — 18 Uhr

Konzerthaus Dortmund

Sa19.10.2024 — 19:30 Uhr

St. Peter Köln

So20.10.2024 — 19 Uhr

Festeburgkirche Frankfurt a. M.

Gipfeltreffen kühner Klangtürme aus Renaissance, Barock und Gegenwart.

Beat Furrers A-cappella-Zyklus ENIGMA beruht auf Leonardo da Vincis Prophezeiungen, in denen der große Gelehrte des 16. Jahrhunderts Alltägliches und Profanes ins visionäre Futur transformiert hat. Daran anknüpfend stellt sich auch der österreichische Komponist der Transformation und Überhöhung und lässt aus kleinsten Melodiepartikeln waghalsige doppelchörige Klangtürme wachsen. Ebenfalls Meister im Errichten von kühnen Klangkathedralen waren die venezianischen Meister der Renaissance und des Barock Giovanni Gabrieli und Antonio Lotti. Im Konzert unter Leitung von Zoltán Pad überführen ihre Vokalwerke die zum Teil grotesk-groben Überzeichnungen in den Furrer-Kompositionen in transzendentale Schwebezustände.

CHORWERK RUHR
Dirigent: ZOLTÁN PAD